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In modernen Häusern sprechen wir zunehmend über Komfort, thermische Effizienz und Energieeinsparung. Doch selten berücksichtigen wir, welchen Einfluss die Luft, die wir atmen, auf unser tägliches Wohlbefinden hat. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Innenraumluft bis zu fünfmal stärker verschmutzt sein kann als die Außenluft, und in Litauen — insbesondere während der Heizperiode — überschreitet die Konzentration von Feinstaub in der Luft häufig die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

KWL-Systeme helfen, diese negativen Auswirkungen zu verringern — jedoch nur, wenn die KWL-Filter effektiv arbeiten. Verschmutzte Filter verlieren nicht nur ihre Schutzfunktion, sondern können selbst zu einem Gesundheitsrisiko werden.

KWL-Filterklassen: Was erfassen G4-, M5-, F7- und Aktivkohlefilter?

Bei der Auswahl von Filtern ist es wichtig zu verstehen, wogegen sie schützen und welche Partikel sie erfassen können. Die Raumluftqualität wird durch Partikel verschiedenster Größen beeinflusst – von grobem Staub bis hin zu mikroskopisch kleinen Bakterien und Smog-Verbindungen. Jede Filterklasse erfüllt einen anderen Zweck.

G4-Filter sind Primärfilter, die groben Staub, Haare, Insekten und größere Pollenpartikel auffangen. Sie schützen effektiv das KWL-Gerät selbst, bieten jedoch nur einen sehr begrenzten Schutz gegen gesundheitsgefährdende Feinstaubpartikel.

M5-Filter sind der am häufigsten verwendete Standard in Haushalten. Sie fangen die meisten Pollen, Hausstaubmilben und Schimmelsporen auf und filtern effektiv Partikel bis zu einer Größe von 1–2,5 Mikrometern — jene Partikel, die am häufigsten für Allergien und Reizungen der Atemwege verantwortlich sind.

F7-Filter sind hocheffiziente Feinstaubfilter, die in der Lage sind, bis zu 90–95 % der Partikel ab einer Größe von 0,3 Mikrometern zu erfassen. Zum Vergleich: Viele Bakterien (wie Staphylokokken und Streptokokken) sowie Smogpartikel messen zwischen 0,3 und 2 Mikrometern. Aus diesem Grund werden F7-Filter für Menschen empfohlen, die in Städten, in der Nähe von stark befahrenen Straßen leben oder unter Allergien leiden.

Aktivkohlefilter bieten zusätzlichen Schutz gegen Gerüche und Gase. Sie absorbieren Zigarettenrauch, Kochgerüche, Verbrennungsnebenprodukte und Industriegase. Dies ist besonders wichtig für Wohnungsbewohner, da Zigarettenrauch von Nachbarn oder Viren in der Luft durch Lüftungssysteme oder offene Fenster eindringen können. Aktivkohle bindet zudem chemische Verbindungen, die für die Smogbildung verantwortlich sind.

Warum sind verschmutzte Filter gefährlich? 5 wissenschaftlich fundierte Gründe

1. Die gefährlichsten Feinstaubpartikel gelangen in Innenräume

Die kleinsten Partikel — mit bloßem Auge unsichtbar — sind am schädlichsten. In Litauen überschritten ihre Werte im Jahr 2023 in allen großen Städten die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese Partikel dringen tief in die Lunge und sogar in den Blutkreislauf ein und erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen. Ein verschmutzter Filter kann diese Partikel nicht mehr wirksam zurückhalten — der Luftstrom wird schwächer, und die Schadstoffe umgehen einfach das Filtermaterial.

2. Smog- und Rauchpartikel gelangen während der Heizperiode in Wohnungen

Litauische Winter sind mit höheren Smogwerten verbunden, die durch die Verbrennung von Brennstoffen, schlechte Luftzirkulation und stehende Luft verursacht werden. Rauchpartikel sind oft kleiner als 1 Mikrometer, was bedeutet, dass nur M5- oder F7-Filter sie effektiv erfassen können. Ein alter Filter kann bis zu die Hälfte seiner Filtrationseffizienz verlieren, wodurch Smog ungehindert in die Wohnräume gelangen kann.

3. Verschmutzte Filter werden zu Nährböden für Bakterien und Schimmel

Feuchte, staubige Filter schaffen ideale Bedingungen für die Vermehrung von Mikroorganismen. Wenn Filter länger als 3–6 Monate nicht ausgetauscht werden, kann das KWL-System beginnen, unangenehme Gerüche, Bakterienpartikel oder Schimmelsporen zurück in die Räume zu blasen. Dies ist besonders gefährlich für Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.

4. Höheres Risiko des Einatmens von Viren und Nachbargerüchen in Mehrfamilienhäusern

Viren selbst sind extrem klein, aber sie verbreiten sich oft angehaftet an anderen Partikeln, welche F7-Filter mit einer Effizienz von bis zu 95 % erfassen können. Dies verringert das Risiko, wenn ein benachbarter Bewohner während einer Krankheit lüftet oder wenn Rauch und Gerüche in der Luft zirkulieren. Aktivkohle stellt sicher, dass sich Gerüche und Gase nicht zwischen den Wohnungen ausbreiten.

5. Erhöhtes Risiko für Allergien und Asthma-Anfälle

Pollen und Schimmelsporen gehören zu den häufigsten Allergieauslösern. Studien zeigen, dass durch das Öffnen von Fenstern bis zu 70 % der Pollen von außen in den Innenraum gelangen können. Wenn Filter alt sind und mehr Partikel durchlassen, spüren Allergiker die Auswirkungen sofort – laufende Nase, Husten, Niesen und Atembeschwerden.

Ein KWL-System kann ein leistungsstarkes Werkzeug zur Schaffung eines gesünderen Raumklimas sein – aber nur, wenn die Filter ordnungsgemäß gewartet werden. Kontaminierte Filter schützen nicht nur nicht vor Luftverschmutzung, sondern können diese sogar noch erhöhen. Aus diesem Grund empfehlen Experten, KWL-Filter alle 3–6 Monate auszutauschen, und Aktivkohlefilter sogar noch häufiger.

Wenn Sie auf der Suche nach zuverlässigen, zertifizierten KWL-Filtern sind, bietet Filter Imperium eine breite Palette an Filtern, Hauslieferung und persönliche Beratung basierend auf Ihrem Anlagenmodell.

Artikel erstellt von Paulina Padeginskaite

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